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Archive for the ‘Finnland’ Category

Independence Day

by clawfish on Dezember 6, 2011 in Allgemein, Finnland with Keine Kommentare

“Itsenäisyyspäivä” – was nach schlimmster Erkältung oder schwerster Synapsen-Störung klingt – ist großer Grund zur Freude. Denn heute wird Finnland 94. Herzlichen Glückwunsch alte, einarmige Dame, :-) . Natürlich feier ich gebührend mit und nehme mir erstmal die Freiheit schön lange zu schlafen. Herrlich, endlich mal ein Feiertag in der Woche, die restlichen fielen auf einen Samstag bzw. Sonntag. Nicht, dass es einen Unterschied machen würde. Außer dass heute die Supermärkte geschlossen sind, ändert sich nicht viel an meinem Leben. Die Sonne geht auch an Feiertagen früh unter. Naja, immerhin kann ich heute meiner Nicht-Motivation ganz ohne Schuldbewusstsein frönen, :-) .
Abends bin ich dann zu Taina zur Independence Day – Party eingeladen. Sehr witzig, denn die anderen Gäste, die dort sind stammen aus Nepal und Bangladesch. Gemeinsam schlürfen wir Tee, essen Piirakka und Apfelkuchen. Dazu schauen wir uns die Berichterstattung zum offiziellen Empfang im Präsidentenpalast an. Puh, manchmal bin ich froh, dass ich inkognito in Finnland bin, :-) . Ich hätte keine Lust, aufgebrezzelt als Promi in einer endlosen Schlange zu stehen, um dann der Präsidentin die Hand zu schütteln, anschließend Stunden zu warten, bis ich mich ans überfüllte Buffet (laut der Übersetzung durch Taina gut 1000 verschiedene Gebäckvarianten) stellen darf und dann in einem vollen Saal zu tanzen. Da ist der Platz vor dem Fernseher doch der bessere. Aber vielleicht ist ja gerade das auch Sinn und Zweck der Veranstaltung? “Zeig den Bürgern, wie glücklich sie doch sind.” Wenn sie in Freiheit TV schauen dürfen, mucken sie bestimmt nicht auf. In diesem Sinne: Hyvää Itsenäisyyspäivää Suomalaiset!

Langlauf ohne Ski

by clawfish on Dezember 5, 2011 in Allgemein, Finnland with Keine Kommentare

Da mein Rad noch nicht repariert ist, begebe ich mich zu Fuß auf die Rutschpartie zur Uni. Die Bodensituation ist heute mal wieder höchstfaszinierend. Eine feste Schneedecke ist weitestgehend überfroren und entsprechend rutschig. Meine Wanderbewegungen verkommen zu Langlaufschritten ohne Ski. Immerhin falle ich nicht hin, was man nicht von jedem behaupten kann. Gerade noch standen an der Straßenkreuzung vor mir zwei ältere Damen. Als ich nach einem kurzen Blick auf den rutschigen Boden wieder aufschaue, steht dort nur noch eine und die andere sitze auf dem Hosenboden. Zum Glück ist nichts passiert und die Omis und die herbeigeeilten Helfer nehmen die Situation mit viel Humor.
Aber die Wanderung durch die Winterlandschaft ist nicht nur gefährlich, sondern auch beeindruckend. Alles sieht leicht verändert aus. Und der Fluss gleicht zu großen Teilen eher einer Eiswüste. Von der Kulisse beflügelt, beschließe ich die Wanderung zur Uni, noch um eine Tour zu Lidl und einen zugegebenermaßen unfreiwilligen (das gewünschte Buch, gibt es in der Uni nicht) Abstecher zum Arktikum am anderen Ende der Stadt zu erweitern. Insgesamt komme ich so auf gut acht Kilometer. Aber kein Grund zur Beschwerde, ganz im Gegenteil. Durch die einsetzende Dämmerung und den zum Ende sehr heftigen Schneefall wird die Wanderung sehr interessant. Trotzdem bin ich dann doch froh, irgendwann heile zuhause anzukommen.

Schneeballattacke
So gegen 17 Uhr klingelt es an unserer Tür und draußen steht eine Horde Spanierinnen, die Schneebälle in die Wohnung ballert. Zum Glück haben wir eigenen Schnee auf dem Balkon, so dass wir uns gepflegt rechen können. Hach, Freude.

Jetzt wird es dunkel

by clawfish on November 10, 2011 in Allgemein, Finnland with Keine Kommentare

Ich bin wirklich hardcore, ;-) . Das ist jetzt keine Selbstbeweihräucherung, sondern eher eine leicht erschreckte Beobachtung. Scheinbar reicht es mir nicht, dass die Tage kürzer werden, nein, ich gehe sogar noch mit Gerald und Mariana in die Dunkelkammer der Uni. Naja, wirklich dunkel ist es nicht, wir lassen das Licht an und erkunden den Raum nur. Dunkel wird es aber kurz darauf. Als ich um 15.30 das Kaufhaus betrete ist die Sonne weg, 15 Minuten später ist es total dunkel. Schön, dann wird der Abend länger, :-) .

Rovaniemi grüßt den Sektor

Während ich dann abends am Rechner sitze und den heimatlichen Klängen von 1live lausche, beschwert sich die Moderatorin über den frühen Sonnenuntergang um 18 Uhr. Da beschwere ich mich doch glatt mal per Mail und weise auf meine Situation hin. Hier wird es um 15.30 Uhr dunkel, Tendenz fallend. Und tatsächlich 50 Minuten später wird meine Mail verlesen. Rovaniemi grüßt den Sektor, :-) .

Finnisch und Deutsch

Manchmal bekommt man den Eindruck, die finnische Sprache ist viel einfacher als die weitläufige Meinung weismachen will. Hier ein paar Beispiele: Posti=Post, Pankki=Bank, Tee=Tee, Kahvi=Kaffee, Bussi=Bus. Aber manchmal ist es dann doch nicht so einfach oder nicht so gut, vom Finnischen auf die deutsche Entsprechung zu schließen, ;-) . Um mich für den guten Finnisch-Test von gestern zu belohnen, kaufe ich mir ein Wörterbuch. Das ist nämlich gerade von 55 auf 20 Euro heruntergesetzt. Also nichts wie ran an diese Schnäppchen. Als mich die freundliche Verkäuferin fragt, ob ich eine “Pussi“ haben will bin ich kurz paralysiert. Sieht man mir das so an, ;-) ? Das ist jetzt ja mal ganz untypisch-finnisch-forsch, :-) . Doch dann fällt mir wieder ein, dass das finnische Wort dem deutschen Wort Tüte entspricht und ich stimme erleichtert zu.

Suomen kieli on helppo – Finnisch ist leicht :-)

by clawfish on November 9, 2011 in Allgemein, Finnland with Keine Kommentare

Nachdem ich den ganzen Morgen mit Arbeit verbracht habe, bleibt mir nicht viel Zeit um mich auf die Finnisch-Klausur vorzubereiten. Tatsächlich verbringe ich ca. 30 Minuten mit der Wiederholung des Stoffs. Denn es ist doch netter mit anderen in der Uni zu essen, als alleine zu lernen, ;-) . Aber ich habe ja auch keine hohen Ansprüche, ich will nur bestehen. Während der Klausur habe ich ein überraschend gutes Gefühl und auch die mündliche Prüfung verläuft sehr gut. Vielleicht liegt es daran, dass heute der 9. ist? Glückszahlen wirken eben doch. Oder es liegt daran, dass ich ganz tief in die abergläubische Trickkiste gegriffen und mich heute rasiert habe, :-) . Wie auch immer, es wirkt. Denn schon abends kommt eine E-Mail. Ich habe bestanden und nicht nur das, ich war wieder recht gut, :-) . Ich glaube da wird mal ein herzlicher Dank an meine nachbarschaftliche Privatlehrerin fällig.

Arktik Fury Festival

by clawfish on November 8, 2011 in Allgemein, Finnland with Keine Kommentare

Aus der Vorlesung ins Kino. Arktik Fury macht es möglich. Hinter dem etwas seltsamen Titel verbirgt sich die Filmwoche des Arktikums. Heute wird eine Dokumentation ausgestrahlt, an der einige Forscher vom Zentrum mit gearbeitet haben. Da wird die Vorlesung in der Uni heute früher beendet und wir dürfen ans andere Ende der Stadt radeln, um den Film zu sehen. Flor und ich legen die Strecke in rekordverdächtigen 13 Minuten zurück. Die Anstrengung lohnt sich, denn der Film beginnt, als wir im Saal eintreffen. Und der Inhalt ist super spannend. Ein britischer Reporter reiste für 6 Monate durch die Arktis. Heute stehen seine Abenteuer in Russland, bei den Sami in Norwegen und auf den Svalbard-Inseln auf dem Programm. Alles sehr spannend. Ich will auch dahin. Hey ARD, willst Du die ganzen GEZ-Einnahmen nicht mal vernünftig ausgeben? Sponsor mir doch mal nen Trip, ich kenne auch ein sehr fähiges Produktions-Team. Grüße an die Marburger Kollegen von Campus TV.

Präsentation und Planspiel

by clawfish on November 7, 2011 in Allgemein, Finnland with Keine Kommentare

Unsere Angst ist ziemlich unbegründet. Als wir die Präsentation am Wochenende erstellt hatten, hatten wir befürchtet, dass wir die vorgegebenen 25 Minuten etwa um das Doppelte überschreiten würden. Aber heute stellt sich heraus, dass wir fast eine Punktlandung hinlegen. Danke Mädels, wir haben aus einem sehr spannenden, aber sehr weiten Themenfeld eine sehr ansprechende Präsi gebastelt, :-) .

Endlich Indigen

Eigentlich mag ich Planspiele ja nicht so sehr. Aber das heutige ist super. Wir werden in zwei Gruppen eingeteilt, Indigen und Wirtschaft und bekommen zwei identische Landkarten, auf denen wir unsere Entwicklungspläne einzeichnen sollen. Ich lande im Indigenen-Lager und wir verwandelt die Karte in eine perfekte Landschaft mit Fischgründen, Beerenpflückgebieten, Rentierweiden, Wald, kulturellen Plätzen und Friedhof. Die Wirtschaft gibt ihr bestes unser Territorium zu verändern und seine Goldschätze zu bekommen. Die anschließende Verhandlung ist sehr spannend. Jedem ist klar, dass man die Ankunft der Wirtschaft nicht verhindern kann, aber wir versuchen so viel Einfluss wie möglich zu haben. Vor allem ist wichtig, was passiert nachdem die Bodenschätze weg sind. Und ich denke, wir machen einen ganz guten Job, :-) .

Aufbruch in eine neue Welt

So langsam beginne ich zu verstehen, wie sich Columbus, Livingstone und Humboldt gefühlt haben müssen. Denn auch mir öffnen sich bisher fremde, sehr exotische Welten. Nicht nur, dass ich beginne, einfache Unterhaltungen um mich herum aufzuschnappen ich kann sogar manchmal schon in Finnisch denken. So schaffe ich es beispielsweise eine kurze E-Mail innerhalb von 5 Minuten zu verfassen. Und es klappt sogar auf finnisch zu chatten. Janni und ich schreiben für etwa 20 Minuten und wir verstehen uns gegenseitig. Das wird wohl eher an Jannis Sprachtalent liegen, aber wie auch immer, solange man mich versteht, ist es mir egal voran es liegt, :-) . Und in einer Reihe mit großen “Entdeckern” zu stehen fühlt sich gut an, auch wenn meine Herangehensweise hoffentlich etwas kultursensibler ist, :-) .

Finnisches Haus

by clawfish on Oktober 30, 2011 in Allgemein, Finnland with Keine Kommentare

Heute besuche ich meine finnische Freund-Familie. Nachdem ich dem Familienvater Kaj, zweimal absagen musste, als er mich zu Fußballspielen eingeladen hatte, klappt es heute. Um 16 Uhr holt mich Kaj ab und wir fahren zu ihm nach Hause. Dort wartet seine Familie auf mich. Die Kids sind ein wenig aufgedreht, aber das wäre ich auch, wenn ich einen verkaterten Deutschen treffen würde, :-) . Der Besuch startet mit einem Rundgang durch das typisch “finnische Haus” (O-Ton Kaj). Mal ganz abgesehen davon, dass ich persönlich glaube, dass es „typisch“ nicht gibt, muss ich anmerken, dass Kajs Frau Architektin ist. Daher ist das Haus schon eher individuell. Aber gut, vielleicht ist es doch typisch finnisch. Denn es gibt natürlich eine Sauna, einen Reinigungsraum und viel Kaffee zum Kuchen, ;-) . Trotzdem darf ich Tee trinken. Nach dem Essen unterhalten wir uns erst über Leben in Deutschland und Finnland. Dann schauen wir im Fernsehen die Wiederholung einer finnischen Musikshow. Bekannte Musikstars aus der Vergangenheit trainieren Laien-Chöre, die dann live auftreten. Das Besondere ist, dass auch Rovaniemi im Wettstreit vertreten ist. Der “Chor-Leiter” für die beste Stadt Finnlands ist Lordi. In Deutschland vor allem wegen seinem Erfolg beim Euro-Vision-Songcontest bekannt. Und natürlich stimme ich mit meiner Freund-Familie über ein, Rovaniemi ist am besten. Das sehen zum Glück auch die meisten Anrufer so, :-) . Ach und noch eine Bemerkung zum Haus. In jeden Raum gibt es eine Klappe in der Wand. Dahinter verbirgt sich ein Loch. Sobald der Staubsaugerschlauch angeschlossen wird, springt der Sauger in der Garage an und es wird gesaugt. Sehr praktisch, keine Kabelprobleme und der Lärm ist in der Garage.

Halloween

by clawfish on Oktober 29, 2011 in Allgemein, Finnland with Keine Kommentare

Zugegeben das Datum stimmt nicht ganz, aber das stört weder das kanadisch-niederländisch-schottische Organisationskomitee noch die Kuntotie-Gemeinde. Heute Abend wird Halloween gefeiert, basta. Also finde ich mich in den Second-Hand-Shops wieder, um nach schrecklichem Kram zu suchen. Doch wie immer, wenn man etwas sucht, und sei es noch so grausig, man findet es nicht, ;-) . Während sich sonst die Scheußlichkeiten in den Regalen stapeln, ist es heute eher normal. So fällt nach und nach jede meiner Verkleidungsideen weg, aber zum Glück hatte ich ja einen Plan “F” entwickelt, ;-) . Auf Lidl ist eben Verlass. Dort kaufe ich Halloween-Fensteraufkleber und befestige diese an einem Bettlaken. Oben noch ein Loch rein und ich bin ein wunderbarer Halloween-Geist, ;-) . Magda, die sich bei uns in der Bude schminkt betreibt da schon mehr Aufwand. Als sie nach 20 Minuten Badezimmer-Exil wieder auftaucht, hat sich ihr Gesicht in ein schreckliches Kunstwerk verwandelt. Gruselig, :-) .

Jetzt sind wir bereit für den Trubel. Und die Party ist schon in vollem Gange. Tatsächlich ist der Kelleraum brechend voll. Überall tummeln sich sehr witzige und zum Teil sehr grausige Charaktere. Wirklich jeder ist verkleidet. Das Spektrum reicht dabei vom Pappschild (französisch: “Ich bin das schlechteste Zeugnis, das du jemals bekommen hast.”) bis hin zu Bombenlegern, Gehängten, Teufeln, und und und. Meine Lieblingskostüme sind die Mischung aus Pipi Langstrumpf und besoffenem Wikinger sowie die Gestalt aus Alice im Wunderland. Scheinbar verkleidet sich jeder als das, was er am meisten fürchtet. Das wäre eigentlich mal eine Forschung wert, aber heute habe ich den Forscher in mir zuhause gelassen. Das ist auch gut so, denn die Stimmung ist Bombe. Und endlich schaffen wir es auch mal wieder, dass die Polizei die Party beendet, :-) .

Doch davon lassen wir uns nicht stoppen und wir düsen zum Klub Tivoli. Passend zu Halloween gibt es ein paar Hindernisse bei der Anreise. Ich breche den Schlüssel fürs Fahrradschloss im Schloss ab. Naja, wir haben ja noch Magdas Rad. Da ich heute mal versuche ein Gentleman zu sein, erkläre ich mich auch bereit zu strampeln, ;-) . Vor Tivoli ist eine riesige Schlange. Scheinbar waren alle vorher auf privaten Partys. Leider sagt mir die Musik im Klub nicht so zu. Irgendwie warte ich auf den Ladenschluss um 4, aber der kommt nicht. Denn heute wird ja die Uhr zurück gestellt, so lang kam mir eine solche Uhren-Rückstell-Nacht noch nie vor, :-) . Irgendwann gehe ich dann einfach nach Hause.

Kaiserschmarrn und Spinat-Knödel

by clawfish on Oktober 26, 2011 in Allgemein, Finnland with Keine Kommentare

Heute ist österreichischer Nationalfeiertag. Nicht, dass mich das in der Regel interessieren würde, aber heute ist es anders. Schließlich bin ich abends zum österreichischen Festschmaus eingeladen. Als Vorbereitung schaue ich mal im Alco-Store (dem staatlichen-finnischen Alkoholmonopolisten) vorbei und suche nach österreichischen Alkoholika. Bei der Suche stoße ich auf Salzburger Weizenbier. Dieses ist das einzige Bier aus der Alpenrepublik. Aus deutschen Landen gibt es mehrere Sorten Getreidesaft. Das erste ausländische Bier das mir ins Auge fällt ist Bamberger “Aecht Schlenkerla”. Hehe, wenn da die Finnen nicht mal einen falschen Eindruck von deutscher Braukunst bekommen, ;-) . Na, mir soll es egal sein, ich habe ja das österreichische Zeugs. Beim Wein wird es etwas schwieriger. Es gibt keinen aus unserem Nachbarland. Daher greife ich zu einer Flasche mit Känguru und verwandel “Australia” in “Austria”. Zwei Kugelschreiberstriche und die Welt rückt zusammen, ;-) .

Zusammen rücken ist auch ein Stichwort für den Abend. Denn in Wolfgangs Wohnung bzw. deren Küche ist es gemütlich eng, als Magda und ich da eintreffen. Eine recht buntgemischte Horde sitzt dort und schaut den Ösis beim Kochen zu. Die hektische Küchenbelegschaft zaubert Kaiserschmarrn und Spinat-Knödel. Und diese Kunstwerke sind echt gut. Bald entwickelt sich das internationale Stimmgewirr zu einem internationalen Gemampfe, ;-) . Gut gemacht Ösis. Hätte nie gedacht, dass ich das als Piefke mal sagen würde. Manchmal muss man in die Ferne reisen um sich seinen Nachbarn anzunähern, ;-) .

Weltsichten

by clawfish on Oktober 25, 2011 in Allgemein, Finnland with Keine Kommentare

In der heutigen Vorlesung zu Politik und Recht in der Arktis thematisieren wir auch die Bedeutung von Kartenmaterial bzw. die unterschiedlichen Lesarten, die mit Karten verknüpft sind. Schon toll wie manipulativ so Zeichnungen sein können, man muss einfach nur Infos in den Mittelpunkt stellen oder weglassen, ;-) . Toll sind dabei auch die Weltsichten, die unsere nordamerikanischen Teilnehmer äußern. Ein US-Ami verblüfft uns alle mit der Einschätzung Europa sei doch eher eine Idee, denn ein Kontinent. Naja, er hat recht, irgendwie hängen wir ja an Asien dran, aber vom Ural hat er (kein Scherz) noch nie gehört. Und dann kommt von kanadischer Seite noch die Frage auf, was der Unterschied zwischen EU und Euro-Zone ist. Hm, ich hänge mich hier mal nicht zu weit aus dem Fenster, denn im Gegenzug lerne ich wie groß Kanada und Russland wirklich sind. Irgendwie vergesse ich da immer wichtige Teile, ;-) .

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